logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Montag, 05.12.2011

Die geheimnisvolle Karte


Diese Karte lässt sich, wie üblich von rechts nach links öffnen
und spezieller Weise auch von links nach rechts.

Der Gutschein wechselt auf magische Weise ebenfalls die Seite...

Mal ist er rechts zu sehen
und dann wieder links
rechts, links, rechts, links – jaaaa komme ich überhaupt an diesen Gutschein???

Hier ein kleiner Work Shop für so eine „Zauberkarte“

Material:
- 4x dünnen Graukarton mit den Massen 10 x 20 cm

- 4x PP in den Massen von 9.8 x 19.8 cm

- WashiTape
- 4x 20cm solides Saumband in schwarz oder weiss
- Normaler Scotch-Klebstreifen
- Doppelseitiges Klebeband schmal und breit

Vorgehen:
Die vier dünnen Kartonstücke mit WashiTape einfassen.

Jedes Kartonstück auf der Vorderseite mit PP bekleben. Die Stoffbänder zuschneiden.

Auf der Rückseite unten und oben ca. 4.5cm vom Rand eine Bleistiftmarkierung anbringen.

Jetzt werden die waagrechten Bänderenden mit Hilfe dieses Bleistiftstrichs regelmässig festgeklebt. Rechts mit Scoch-Klebestreifen festkleben unter der Kartenseite durchführen und dann auf der linken Kartenseite wieder mit Scoch-Klebestreifen befestigen.

Auf der schönen PP-Seite nichts festkleben.
Auf der Vorderseite sieht das dann so aus.

Jetzt zur anderen Seite. Dort muss das Band über Kreuz liegen.

und so auf der Rückseite ankleben.

So sieht es nun von der anderen Seiten aus.

Eventuell eines der beiden anderen PP bezogenen Kartonstücke, mit einem Seidenband verzieren. Danach die vier grauen Seiten auf graue Seiten, ganzflächig mit dem breiten doppelseitigen Klebeband, zusammenkleben. Fertig.


Freitag, 18.11.2011

Lichtspektakel

Donnerstag, 17.11.2011

Bilder 2

Bilder

Samstag, 11.11.2006

ARBEITSFELDER EINER AKTIVIERUNGSTHERAPEUTIN

Oft taucht die Frage nach dem Arbeitsplatz einer Aktivierungstherapeutin auf.
Ich unterscheide zwischen Arbeitsfeld und Arbeitsort.
Heute definiere ich die unterschiedlichen Arbeitsfelder, so wie ich sie in der Realität erlebe:

WOHNHEIM (mit Schwerpunkt Wohnen)
Die Klienten wollen ihre persönlichen Lebensgewohnheiten und die gewohnte Lebensqualität beibehalten. Sie leben in persönlich eingerichteter Wohnung und behalten so ihre Privatsphäre voll umfänglich. All ihre persönlichen Entscheide treffen sie weiterhin selber und sind unabhängiges im Tun und Lassen ihrer Angelegenheiten. Meistens können und wollen sich Wohnheimbewohner noch selber um ihre kognitiven/geistigen und ästhetischen Bedürfnisse kümmern und brauchen in dem Sinne keine Aktivierung.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Selbständig lebende Senioren
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Sich zurückhalten können. Darauf achten, dass die Privatsphäre der Klienten eingehalten wird.
¨ Kulturelle Angebote organisieren die, die Klienten nach eigenem Gutdünken besuchen können.
¨ Gute Informationspolitik betreiben: Bekanntmachungen in alle Haushalte, Lifte und Anschlagbretter.

TAGESHEIM
Die Klienten wohnen noch in ihrem privaten Zuhause oder im Wohnheim und besuchen das Tagesheim ein- bis fünfmal pro Woche.
Trägerschaft:
Ambulante, öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Betagte und/oder behinderte Menschen.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Koordination der ganzheitliche Betreuung der Klienten durch den ganzen Tag inkl. Fahrdienst, Mahlzeiten und medizinischer Behandlung.
¨ Verantwortung für die gesamte Tagesgestaltung inkl. gemeinsamem Essen.
¨ Mit tägl. wechselnder Gruppendynamik klarkommen.
¨ Enge Teamarbeit unabdingbar!

ALTERSSTÜTZPUNKT / AMBULANTE GRUPPEN
Klienten die noch zu Hause oder im Wohnheim wohnen, treffen sich regelmässig zu vereinbarten Zeiten um medizinische Dienstleistungen (Medi abgabe)entgegen zu nehmen und soziale Kontakte zu pflegen.
Trägerschaft:
Stützpunkt PUK, Pro Senectute, Kirche, Quartierverein etc.
Zielgruppe:
Betagte und/oder behinderte Menschen, die weitgehend selbständig wohnen.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Motivation => Eigeninitiative der Klienten fördern.
¨ Animatorische Aufgaben als Schwerpunkt.
¨ Erfahrungen und Wissen im gesamten Sozialbereich absolut erforderlich, das oft beratende Funktionen gefordert sind.

WOHNHEIM (mit Schwerpunkt Heim)
Den meisten Klienten geht es um Integration in eine Gemeinschaft um der Vereinsamung im Alter entgegenzuwirken. Gute Abdeckung des Sicherheitsbedürfnisses durch den Schwesternruf im Zimmer und geeignete AnsprechpartnerInnen bei Problemsituationen, sind ein wichtige Aspekte für das Wohnen im Heim. Die Klienten können individuelle Dienstleistungen problemlos in Anspruch nehmen sobald diese nötig sind. Das Wissen, bis zuletzt ein Wohndomizil zu haben, auch wenn evtl. ein Pflegeplatz nötig wäre, lässt die Klienten beruhigt, in privatem Umfeld, den Lebensabend geniessen.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Weitgehend selbständig lebende betagte Menschen
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Integration in die neue Wohnform und psychosoziale Vernetzung fördern.
¨ kognitive/geistige und ästhetische Bedürfnisse abzudecken.
¨ Breitgefächertes kulturelles Angebot zusammenstellen.

ALTERSHEIM
Die Klienten leben in selber eingerichtetem Zimmer mit Vollpension. Sie geniessen weitest mögliche Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit. Dienstleistungen für Spitex- und Hauswirtschaftsbereiche sind bei dieser Wohnform inbegriffen.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Betagte Menschen die noch selbständig sind und eigene Entscheidungsfähigkeiten haben.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Motivationsarbeit soll auf vielfältige, differenzierte und feinfühlige Art geleistet werden.
¨ Selbstwertgefühle und Selbstverwirklichung sind bei dieser Klientel nicht mehr selbstverständlich und werden im Rahmen von ET und Gruppen gefördert.
¨ Eigeninitiative der Betagten mit einbeziehen.
¨ vermehrt braucht es Anregung um kognitive/geistige und ästhetische Bedürfnisse abzudecken.
¨ Musische -, kulturelle- und gesellige Angebote zusammenstellen.

GERIATRIESPITAL
Für einen zeitbegrenzten Aufenthalt weilen die Klienten im Spital. Hier werden die nötigen Abklärungen zur Eingliederung in den, zur Situation passenden, Alltag veranlasst.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Kranke und/oder mehrfach behinderte Menschen, die med. Behandlung und Pflege brauchen.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Sich in Spitalstruktur einfügen können.
¨ Nach den Kriterien der Hygienevorschriften arbeiten.
¨ Selbsthilfe- und ADL Training als Hauptaufgabe.
¨ Den Umzug in eine neue Wohnumgebung soweit als möglich thematisieren und den Klienten der Abschied vom alten Zuhause erleichtern helfen und den Realitätsbezug schaffen.


KRANKENHEIM / PFLEGEHEIM
Die Klienten leben nicht mehr immer, aber trotzdem häufig, in selber eingerichtetem Zimmer. Ein Pflegebett, Nachttisch und Beistelltisch werden zur Verfügung gestellt. Die Klienten erhalten eine Vollpension. Sie werden rund um die Uhr betreut und wenn nötig gepflegt. Trotzdem wird weitmögliche Privatsphäre gewährt.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Chronischkranke Menschen, die med.-therap. Behandlung brauchen
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Sich in Spitalstruktur einfügen können und Hygienevorschriften beachten.
¨ Mithilfe bei der Abdeckung von kognitiven/geistigen und ästhetische Bedürfnissen.
¨ Durch Interventionen (Einzeltherapien) Selbstwertgefühle und Selbstverwirklichung stärken.
¨ Lebensraum Gestaltung
¨ Bieten von kulturellen, musischen und geselligen Anlässen.


REGIONALHEIM / WOHNGEMEINSCHAFT
Die Klienten leben, meist in ländlichen Gegenden, in familienähnlichen Kleingruppen und besorgen ihren Haushalt gemeinsam mit den Betreuenden und Pflegenden selber. Neu werden in den städtischen Agglomeration solche Wohn- und Lebensformen aufgebaut.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Betagte Menschen und jüngere geistig- psychisch- und/oder körperlich behinderte Menschen
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Breites Angebot von Beschäftigungen und Aktivitäten die das Haushalten möglich machen.
¨ Arbeiten rund ums Haus.
¨ Tierpflege und Gartenarbeit .

PSYCHIATRIE
Zeitbegrenzte Aufenthalte in geschütztem Rahmen, von Menschen unterschiedlichen Alters und Betreuung von Langzeitpatienten. Sie alle leben in der Kliniksituation (keine eigenen Möbel).
Trägerschaft:
Öffentliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Psychisch kranke Menschen und Menschen mit schwerer geistiger Behinderung.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Klare Alltagsstruktur bieten
¨ Stetige und konsequente Abgrenzung
¨ Grosses Angebot an Therapiemöglichkeiten auf manueller, musischer und soziokultureller Ebene.
¨ Enge Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal und dem Betreuungsteam ist unerlässlich!

WOHN- UND BESCHÄFTIGUNGSSTÄTTE FÜR MENSCHEN MIT GEISTIGEN ? UND/ODER KÖRPERLICHEN BEHINDERUNG
In familienähnliche Wohnstrukturen leben die Klienten einen ihren Möglichkeiten angepassten Alltag. Sie führen den Haushalt zusammen mit der Bertreuung, und werden an einem geschützten Arbeitsplatz beschäftigt. SIe verdienen dabei ihr Taschengeld.
Trägerschaft:
Öffentliche oder privatwirtschaftliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF ? der Aufenthalt wird von der IV abgedeckt
Zielgruppe:
Körperlich- geistig- und psychisch behinderte Menschen im IV-Alter
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Arbeitsplatz Gestaltung.
¨ Gliederung von komplexen Arbeitsabläufen in kleine und logische Teilschritte.
¨ ADL-Training
¨ Alltags- und Freizeitgestaltung
¨ Breite Palette der vielfältigsten Konfliktbewältigungstrategien.


SPEZIALKLINIKEN
Meist zeitbegrenzter Aufenthalt von Menschen die nach der Genesung wieder in ihren persönlichen Alltag zurückkehren. Wohnsituation wie in einem Krankenhaus.
Trägerschaft:
Öffentliche Institutionen mit Ermächtigungen/Leistungsverträgen der GEF
Zielgruppe:
Epileptiker-, Blinde- und Gehörlose Menschen etc.
Zu den einzelnen Krankheitsbildern kommen meist noch andere Einschränkungen.
Besondere Anforderungen an eine AT:
¨ Kompensatorische Aktivierung
¨ Selbstwert und Selbstverwirklichung fördern
¨ ADL ? Training
¨ Kontakte nach Aussen, zu nicht behinderten Menschen, schaffen.
¨ Alltags- und Freizeitgestaltung organiesieren.




Mittwoch, 25.10.2006

Aktivierung versus Aktivierungstherapie ?

Eine ketzerische Frage als dipl. Aktivierungstherapeutin?
Die Aktivierungstherapeutinnen stehen tatsächlich in einem besonderen Spannungsfeld.
Einerseits sind sie tiptop ausgebildete Therapeutinnen andererseits übernehmen sie in der Institution Arbeiten die zwar in den Bereich Aktivierung gehören, aber nicht im eigentlichen Sinn ?Therapeutisch? sind.

Kurze Erläuterung der Begriffe ?Aktivierungstherapie? und ?Aktivierungstherapeutin?:

Aktiv-sein: Spüren, dass das Leben heute stattfindet. Am Leben beteiligt sein.
Therapie: Bewusstes, zielgerichtetes, prozessorientiertes und zeitbegrenztes Handeln. In der Therapie ist die Änderung, Erhaltung oder Besserung einer bestimmten Situation das erklärte Ziel.

Die Aktivierungstherapeutin arbeitet auf der Basis der themenzentrierte Interaktion und der angewandten Psychologie. Die Therapeutin übernimmt Interventionen in aktuellen Problemsituationen und begleitet Menschen mit beginnender oder bereits etablierter Demenz. Dabei geht sie in ihrem Handeln immer von der einzelnen Klientin / dem einzelnen Klienten aus. Sie/Er weist ihr mit seiner Lebensgeschichte und seinen Bedürfnissen, Ressourcen und Defiziten den zu gehenden Weg.

Die Arbeit der Aktivierungstherapeutin wirken meist locker, froh und unaufdringlich. Dass darin viele Interventionen gemacht werden, unzählige Gleichschritte, Führungen und Überzeugungen ablaufen ist nur für ein geübtes Auge zu sehen, aber die positive Wirkung davon, ist spürbar und nach absehbarer Zeit tritt Änderung der Ausgangssituation ein.
Die Einzeltherapie führt in eine therapeutische Gruppe und später in die nicht therapeutische Aktivierung.

Schwerpunkte der aktivierenden Arbeit in Alters- und Langzeiteinrichtungen liegen auf sozialer Ebene. Hier geht es vor allem darum, den Bewohnern Integrationsmöglichkeiten zu bieten, ihr Wohlbefinden in der neuen Lebenssituation zu steigern und die Kontakte untereinander zu fördern.
Hierzu sind Beschäftigende- Bewegungs- und kulturelle Anlässe sowie Feste und Feiern sehr geeignet. Zur Durchführung dieser Angebote ist eine Aktivierungstherapeutin mit ihrem grossen Wissenshintergrund natürlich prädestiniert. Trotzdem will ich betonen, dass auch Mitarbeiterinnen der Aktivierung ohne therapeutische Ausbildung, diese Aufgaben vorzüglich übernehmen können.

Die bewusste, den Mitmenschen wertschätzenden Haltung hat höchste Priorität und ist Voraussetzung für alle an der Aktivierung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
D. h. :
Achtsames Begleiten statt Bemuttern
Erfahrungen sammeln lassen statt Dinge geschehen lassen
Das sich Auseinandersetzen fördern stat t Dinge geschehen lassen
Hilfe zur Selbsthilfe bieten statt übervorsorglich Einzugreifen

Dieser ethischen Grundhaltung sollten auch alle Mitarbeitenden ausserhalb der Aktivierung verpflichtet sein.



Mittwoch, 18.10.2006

Blogroll

Alzheimer => Bericht einer betroffen und engagierten Angehörigen

Was ist Demenz?

Nahrungsverweigerung verwirrter Menschen

seniorenweb

Weblog Generationen

der stadtwanderer => Sehr interessant und umfassend erzählte Berner-, Schweizer- und Burgundergeschichte. Oft greift der Stadtwanderer Tagesaktualitäten auf und zeigt spannende Parallelen zu unserer Vergangenheit.

Schule für Aktivierungstherapie ats

Schule für Berufe im Gesundheitswesen der Stadt Zürich

Diese Liste wirt fortlaufend aktualisiert



Mein Blog Aggregator: list.blogug.ch


Dienstag, 10.10.2006

Bereiche der Aktivierung


Aktivierungstherapie
ist Ressourcenorientiertes, zielgerichtetes, Zeit begrenztes Arbeiten mit Einzelpersonen und in Gruppen.
Spezielle Situationen in denen sich Heimbewohnende zeitweise befinden z.B. in der Integrationsphase, oder bei beginnender oder bereits etablierter Demenz, oder für Klienten deren Ressourcen in besonderer Weise gefördert werden sollen etc. führen zu einer umfassenden Einzeltherapie.
Nach Abschluss der Einzeltherapie gibt es die Möglichkeit in einer Gruppe seine eigenen Fähigkeiten und Vorlieben zu erhalten und zu fördern. Gruppen werden möglichst nach gemeinsamen Nennern der Teilnehmenden zusammengestellt. Die gemeinsamen Interessen werden thematisiert und über einen bestimmten Zeitraum zielgerichtet erarbeitet.
Zu dieser therapeutischen Arbeit braucht es unter allen Umständen eine umfassend ausgebildete Fachperson.

Kulturelle Animation ist im Heim eine willkommener Bereich um Heimbewohnende und ihre Angehörige ein Stück Aussenwelt erleben zu lassen. Ohne grossen Aufwand ihrerseits werden Konzertbesuche, Diavorträge, Theateraufführungen und der Besuch von Gottesdiensten möglich. Zur kulturellen Animation gehören natürlich auch die zahlreichen Feste rund ums Jahr und die Heimausflüge.
Hierzu können Mitarbeiter der Aktivierung eingesetzt werden.

Beschäftigenden Angebote nennen wir aktivierende Tätigkeiten die Heimbewohnende sowohl nach eigenem Gutdünken und nach Lust und Laune oder aber auch nach Abschluss eines therapeutischen Prozesses, in Anspruch nehmen können. Es sind dies Abendgestaltungen, Singen, Spielen, Rüsten, Bewegung mit Spiel, Altersturnen etc. Ebenso gehören Aktionstage bei denen Dekorationen fürs Haus entstehen, Weihnachtsguetzli gebacken oder Ostereier gefärbt werden, in diesen Bereich.
Sowohl Therapeutinnen als auch Mitarbeitende der Aktivierung können dazu eingesetzt werden.

Begleitung / Betreuung kann die Aktivierungstherapeutin anbieten wenn ganz akut eine kurzfristige Intervention in ungewöhnlicher Situation nötig wird. Manchmal ergibt sich daraus den Entscheid für eine längerfristige Einzeltherapie.
Dies ist wiederum Aufgabe einer ausgebildeten Fachperson.



Schulen

Schule
für Aktivierungstherapie

Kirchbergstrasse 189 3400 Burgdorf

Telefon 034 428 26 26 Fax 034 428 26 29
Email: ats@ats-burgdorf.ch
Internetauftritt: http://www.ats-burgdorf.ch/


SGZ Schule für Berufe im Gesundheitswesen
der Stadt Zürich

Aktivierungstherapieschule
Emil Klöti-Strasse 14
8037 Zürich

Telefon: 01 276 18 18 Fax: 01 276 18 19
Email: sgz@pzz.stzh.ch
Internetauftrit: www.sgz-gesundheitsberufe.ch

sog. Aktivierungstherapeutinnen

Allzuoft werden Frauen ohne fachspezifische Ausbildung als sog. ?Aktivierungstherapeutinnen? in Senioreneinrichtungen und in der Betreuung von Menschen mit Behinderung und im Langzeitbereich eingesetzt.
Sie bewegen sich in ihrem Arbeitsfeld zwar wie Aktivierungstherapeutinnen und verdienen ihr Geld mit einer Arbeit die sie gar nie richtig kennen gelernt haben und deren komplexen Inhalte und Zusammenhänge sie dadurch auch gar nicht erkennen können.
Sie kommen mir vor, wie Hausfrauen die in der Schule gewisse Betreuungsfunktionen übernehmen. Würden diese über professionelle Betreuungskonzepte referieren, nähme niemand sie ernst.
Eine AT ohne Fachausbildung hat im Prinzip keine Ahnung von ihrem Berufsbild. Sie meint aber, sie zu haben, weil sie vermeintlich dieselbe Tätigkeit ausübt und verwechselt diese Tätigkeit mit dem Beruf der Fachfrau.

Erstaunlicher Weise sind diese Mechanismen kompetenten Fachleuten sowohl aus berufsverwandten als auch aus berufsfernen Disziplinen klar.
Einzig wirtschaftlich orientierte Institutionsleiter kommen auf die Idee, im Bereich ?Aktivierung? keine Fachleute einzusetzen um damit ihr Budget zu schonen.

Aufklärungsarbeit tut Not.
Indem ich im nächsten Bericht aufzeige welche Bereiche die Aktivierung umfasst und in welchen Gebieten eine ausgebildete Fachperson eingesetzt werden muss, leiste ich einen kleinen Beitrag zur Aufklärung.


Sonntag, 08.10.2006

Kreativ

Arbeit aus einer Kreativgruppe für Senioren



und NEIN - kreativ sein im Beruf der Aktivierungstherapeutin (AT) hat GAR NICHTS mit handwerklichem Geschick zu tun!
Auch wenn sie dies nicht glauben - es ist so.

Kreativität im Denken ist gefragt.
Kreativität im Herausfinden wie die Klienten zufrieden und ungetrübt den Tag erleben können.
Kreativität im Entdecken wirklich passender Aktivitäten, die der Realität entsprechen und nicht künstlich aufgestellt werden
Kreativität im Unterstützen und Fördern der Ressourcen eines Menschen.
Kreativität im Herausspüren was Menschen ohne Sprache mitteilen wollen.
Kreativität im Motivieren ohne zu beeinflussen, d.h. Wege ebnen damit die Menschen sich selber motivieren können.
Kreativität im Zusammenstellen eines vielseitigen Programms, das sowohl zu den Klienten in der Wohn-Gegend (Stadt/Land) passt, als auch der Heimphilosophie entspricht.
Kreativität im Vorausschauen und erkennen was als Nächstes an der Reihe ist.
Kreativität im nicht seinen eigenen Vorlieben zu leben, sondern wirklich Dinge zu tun die den Kundinnen und Kunden entsprechen.